I Grundsätzliches
Unser Bild vom Menschen
Der Mensch steht im Mittelpunkt unserer täglichen Arbeit.
Wir achten jeden Menschen als einzigartige Persönlichkeit.
Wir berücksichtigen, dass jeder Mensch durch seine Herkunft, seine Lebensgeschichte, seinen kulturellen Hintergrund, seine Religion und seine körperliche Konstitution geprägt ist und somit individuellen Lebensgewohnheiten unterliegt.
Wir betrachten den Menschen als eine Einheit aus Körper, Geist und Seele.
Unser Menschenbild spiegelt sich in den von uns gewählten Unterrichtsprinzipien, dem Umgang miteinander und dem täglichen Miteinander wider.
II Unsere Arbeit
...FÖRDERN...FORDERN...INTEGRIEREN...RESPEKTIEREN...
... auf diese 4 zentralen Begriffe lässt sich das Leitbild unserer Schule reduzieren.
Wir bemühen uns, alle uns anvertrauten Schülerinnen und Schüler gemäß ihren individuellen Leistungsmöglichkeiten und -fertigkeiten im Rahmen unserer räumlichen, sachlichen und personellen Ausstattung optimal zu fördern.
Ebenso sehen wir es als ständige Herausforderung an, die Kinder und Jugendlichen, die unsere Schule besuchen, entsprechend ihrer Möglichkeiten zu fordern, sei es im Bereich der Leistungsansprüche, der sozialen Kompetenzen und Schlüsselqualifikationen.
Für uns ist es selbstverständlich, dass alle Kinder und Jugendlichen so akzeptiert werden, wie sie sind. Wir legen großen Wert auf die Integration von Kindern gleich welcher Herkunft, Religion oder Verfassung.
Im Rahmen unserer Intensivklassen und -kurse integrieren wir Kinder und Jugendliche mit Migrationshintegrund ohne oder mit nur geringen Sprachkenntnissen. Im gemeinsamen Unterricht werden Kinder mit und ohne sonderpädagogischem Förderbedarf gemeinsam unterrichtet.
Wir respektieren die kulturellen, religiösen und individellen Besonderheiten der Menschen, die an unserer Schule jeden Tag aufeinandertreffen.
Dies gilt für jeden einzelnen Scüler ud jede Schülerin - aber auch für die Lehreinnen und Lehrer und alle an der Schule tätigen Erwachsenen.
"Nur wer es gelernt hat, andere zu respektieren, hat auch das Recht, Respekt von anderen zu erwarten". Davon muss manch einer leider erst überzeugt weden. Dieses Problem ist aber nicht ganz neu ...
"Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor den älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten sollte. Die jungen Leute stehen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die Süßspeisen, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer."
Sokrates
griechischer Philosoph (um 469 vChr - 399 vChr
Gesundheitsfördernde Schule
Die Förderung der Gesundheit der uns anvertrauten Schülerinnen und Schüler ist eines der durchgängig von der Jahrgangsstufe 1 bis zur den Jahrgangsstufen 9 und 10 anvisierten großen Ziele.
Es ist eines underer zentralen unser Anliegen, durch so viele gesundheitsfördernde Maßnahmen und Projekte wie möglich Entwicklung der jungen Menschen zu fördern.
Leitziele und Wertehaltungen
Wir werden die uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen zu Leistungsfähigkeit und einer lebensbejahenden Grundeinstellung erziehen. Leistung erfordert Anstrengung; aber Anstrengung muss nichts Unangenehmes sein; sie muss nicht Druck und Widerwillen erzeugen.
Wir orientieren uns an den Grundsätzen des Förderns und Forderns und Beratens.
Wir sind bestrebt, die folgenden allgemeinen Wertehaltungen zu vermitteln:
- Kritikfähigkeit
- Toleranz gegenüber religiösen und ethnischen Unterschieden
- Achtung der christlichen Tradition
- Achtung der Würde jedes einzelnen Menschen
- Mitmenschlichkeit und Gemeinsinn
- Selbstvertrauen und Eigenverantwortung
- Hilfsbereitschaft und Höflichkeit
- Neugier und Interesse
- Gesundheit und Prävention
Im Bereich der Grundschule sind uns folgende Ziele sehr wichtig:
- Fähigkeit zum Lernen und Lust am Lernen wecken durch offene Lernangebote, klassenübergreifende Projekte, Tages- und Wochenplanarbeit, kindgemäße Themen und versuchendes Lernen;
- Koordination und Kooperation;
- Umwelterziehung;
- Gesundheitserziehung;
- Förderung von Kreativität und ästhetischem Handeln;
- Förderung von Kommunikation und Interaktion;
- Anbahnung von Leistungsbereitschaft;
- Förderung von Kompetenzen (Selbstkompetenz, Sachkompetenz und Sozialkompetenz);
- Vermittlung von grundlegenden Lern- und Arbeitstechniken;
- Wir motivieren die Kinder durch Lob, Anerkennung und wohlwollende Kritik an erbrachten Leistungen.
Im Hinblickauf die starke berufliche Orientierung im Bildungsgang Hauptschule legen wir besonderen Wert auf:
- Lern- und Leistungsbereitschaft
- Zuverlässigkeit
- Ausdauer, Durchhaltevermögen und Belastbarkeit
- Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit
- Konzentrationsfähigkeit
- Teamfähigkeit und Kooperationsfähigkeit
- Konfliktfähigkeit
- Pünktlichkeit und Ordnung
- Gesundheitserziehung
Wir sind jedoch nicht so vermessen zu glauben, wir könnten alle diese angestrebten Werte und Ziele allen Schülerinnen und Schülern nahe bringen, zumal in vielen Fällen leider die familiäre Unterstützung nicht geleistet werden kann.
Dennoch hat sich das Kollegium der Domschule im Rahmen des Schulprogramms auf die Vermittlung dieser Ziele und Werte geeinigt und sich verpflichtet, sie im alltäglichen Unterrichtsgeschehen so weit wie möglich erfahrbar zu machen.



